Was der Klassentreiber kann — und was nicht
Der von Windows mitgelieferte IPP-Klassentreiber deckt das Drucken selbst zuverlässig ab. Gerätespezifische Zusatzfunktionen — etwa Finisher-Optionen, bestimmte Fachauswahl oder erweiterte Scan-Funktionen — bringt er nicht automatisch mit, weil er herstellerunabhängig arbeitet.
Die Lösung der Hersteller: PSA
Mehrere große Hersteller — darunter HP, Canon, Brother und Konica Minolta — bieten dafür eigene kleine Zusatz-Apps an, sogenannte "Print Support Apps" (PSA). Diese werden über den Microsoft Store verteilt, laufen neben dem Klassentreiber und reichen gerätespezifische Funktionen nach, die der Klassentreiber nicht mitbringt. Die Apps sind optional und ersetzen den Klassentreiber nicht, sondern ergänzen ihn gezielt dort, wo ein Gerät mehr kann.
Praktisch heißt das für Ihre IT
Erst prüfen, ob das jeweilige Gerät Mopria-zertifiziert ist: Suchmaske unter mopria.org/de/certified-products, Hersteller und Modell eingeben. Ist es zertifiziert, läuft das Drucken über den Klassentreiber. Fehlen Zusatzfunktionen, lohnt der Blick auf die Support-Seite des Herstellers, ob eine PSA für das konkrete Modell existiert.
Für Compana-Kunden bleibt es dabei
Dieser Schritt betrifft die Druckertreiber-Konfiguration am PC — unser Teil, Toner-Lieferung und MPS-Überwachung, läuft unverändert weiter.
(Quellen: Microsoft Learn — Windows protected print mode Overview; Mopria Alliance — Certified Products)


