Was sich ändert
Windows bevorzugt seit dem 1. Juli 2026 den herstellerunabhängigen IPP-Klassentreiber bei der Treiberauswahl. Ab dem 1. Juli 2027 bekommen klassische Herstellertreiber (v3/v4) nur noch sicherheitsrelevante Updates — Funktionsupdates gibt es dann nicht mehr über Windows Update.
Was weiterläuft
Bereits installierte Herstellertreiber funktionieren unverändert weiter. Herstellerpakete lassen sich auch nach 2027 noch installieren — nur nicht mehr automatisch über Windows Update, sondern direkt vom Hersteller.
Was spürbar werden kann
Mit dem Klassentreiber fehlen bei manchen Geräten Zusatzfunktionen wie Finisher- oder Fachoptionen. Sehr alte Geräte ohne IPP- oder Mopria-Unterstützung sind etwas umständlicher einzurichten. Kein Gerät hört an einem Stichtag auf zu drucken — die Umstellung läuft gestaffelt über mehrere Jahre.
Für Compana-Kunden heißt das konkret
Ihr Toner ist nicht betroffen — er hängt am Gerät, nicht am Treiber. Unsere MPS-Überwachung läuft über SNMP und benötigt keinen Druckertreiber; Füllstände, Zählerstände und automatische Bestellungen funktionieren unverändert weiter. Betroffen ist allein die Treiberkonfiguration am PC — das ist Sache Ihrer IT bzw. Ihres Systemhauses.
Unsere Einschätzung
Wir beobachten das Thema, weil es in den kommenden Wochen in verschiedenen Kanälen diskutiert wird. Für unseren Service ändert sich nichts: Wir liefern Toner und betreuen Ihre Geräte wie gewohnt weiter.
(Quelle: Microsoft Learn — End of servicing plan for third-party printer drivers on Windows)


