Leere Tonerkartuschen: Abfall oder Rohstoffquelle?
Jedes Jahr landen Millionen von Tonerkartuschen im Müll – ein ökologisches Desaster, da eine Kartusche bis zu 450 Jahre benötigt, um biologisch abgebaut zu werden. Dabei besteht ein Toner zu einem Großteil aus wiederverwertbaren technischen Kunststoffen und Metallen.
1. Warum Toner Spezialmüll ist
Tonerpulver besteht aus winzigen Harz- und Metallpartikeln (5–30 µm). In der Kartusche verbleiben immer Reste, die als Feinstaub in die Umwelt gelangen könnten. Eine fachgerechte Entsorgung stellt sicher, dass diese Partikel in geschlossenen Systemen gefiltert werden.
2. Rückgabemöglichkeiten für leere Toner
- Hersteller-Programme: Marken wie HP (Planet Partners) oder Brother bieten kostenlose Rücksendeumschläge an.
- Compana Recycling-Service: Wir fördern den Kreislauf. Senden Sie uns leere Kartuschen zurück; wir prüfen, ob diese für die Produktion von Rebuilt-Tonern geeignet sind. Hierbei werden Verschleißteile getauscht und die Kartusche neu befüllt, was 70 % CO2 gegenüber der Neuproduktion einspart.
- Sammelboxen in Firmen: Für Büros bieten spezialisierte Entsorger Sammelboxen an, die abgeholt werden, sobald eine bestimmte Menge erreicht ist.
3. Checkliste: So bereiten Sie den Toner für den Versand vor
- Transportschutz: Nutzen Sie die Schutzkappe der neuen Kartusche für die leere, um Restpulver-Austritt zu verhindern.
- Verpackung: Legen Sie die Kartusche in einen Plastikbeutel und dann in einen stabilen Karton.
- Keine Mischung: Legen Sie keine Tintenpatronen in die Toner-Sammelbox, da diese im Recyclingprozess unterschiedlich behandelt werden.
Experten-Wissen: Ein „Refill-Toner“ wird lediglich aufgefüllt. Ein „Rebuilt-Toner“ (wie unsere Hausmarke) wird komplett zerlegt, gereinigt und die Bildtrommel sowie Abstreifer erneuert. Dies garantiert eine Druckqualität auf Original-Niveau bei maximaler Umweltfreundlichkeit.


