Messbare Qualität: Warum normgerechte Toner genauso lange halten wie das Original
Ein entscheidendes Kriterium für die Akzeptanz aufbereiteter Toner ist die Leistungskonstanz. Die DIN 33870 stellt sicher, dass Anwender keine Abstriche bei Ergiebigkeit oder Haftfestigkeit machen müssen.
1. Ergiebigkeit nach ISO/IEC 19752
Die Norm fordert eine exakte Vergleichbarkeit zum Originalprodukt (OEM). Der sogenannte Yield Ratio muss mindestens 1,0 betragen. Das bedeutet: Ein Compana Modul muss bei gleicher Deckung mindestens so viele Seiten drucken wie das OEM-Pendant.
2. Der Tape-Test zur Fixierqualität
Ein mangelhaft fixierter Toner zerstört nicht nur das Schriftbild, sondern verschmutzt auch Scanner-Einzüge. Der Tape-Test nach DIN 33870 prüft die Haftung:
- Ein standardisierter Testdruck wird erstellt.
- Ein spezielles Klebeband wird mit definierter Kraft aufgebracht und abgezogen.
- Die verbleibende optische Dichte wird gemessen. Der Schwärzungsverlust ist streng limitiert, um Archivierungsfähigkeit sicherzustellen.
3. Kontrast und Hintergrundschwärzung
Die Norm sanktioniert sowohl das Verblassen am Ende der Laufzeit („Fading“) als auch unerwünschte Grauschleier auf weißen Flächen. Dies wird durch eine präzise elektrostatische Abstimmung zwischen dem Toner und der Bildtrommel erreicht.
Checkliste: Qualitätsprüfung im Einkauf
- Seitenleistung: Ist der Yield Ratio von 1,0 zertifiziert?
- Dokumentenechtheit: Besteht der Toner den Tape-Test für dauerhafte Haftung?
- Kontraststabilität: Bleibt das Druckbild bis zur letzten Seite kräftig?
Compana Experten Tipp: Ein falsch fixierter Toner lässt sich oft mit dem Finger abwischen. Das deutet auf einen falschen Schmelzpunkt des Pulvers hin. Normgerechte Toner von Compana werden exakt auf die Heiztemperatur Ihres Druckers abgestimmt. Testen Sie die Qualität einfach selbst: Ein kurzer Wischtest nach dem Druck zeigt Ihnen sofort, ob Ihr Toner wirklich mit der Faser verschmolzen ist.


